Fehlertoleranz durch Redundanz
Auch bei größter Sorgfalt kann jedes Bauteil ausfallen, und auf manche Ressourcen wie eine Stromversorgung gibt es nicht immer einen direkten Zugriff, um ihre QoS zu beeinflussen. Dies macht deutlich, dass es für höchste Verfügbarkeit stets auch einer Implementierung von Fehlertoleranz bedarf. Hierfür ist es nötig, im geeigneten Umfang Redundanzen vorzuhalten. Diese Redundanzen sollten im Fehlerfall möglichst automatisch aktiviert werden, und es ist von großer Bedeutung, regelmäßig zu prüfen, dass die implementierten Mechanismen für Redundanz auch tatsächlich funktionieren. Dies ist bei der Gestaltung der Betriebsprozesse mit zu berücksichtigen.
Die wichtigsten Maßnahmen für Fehlertoleranz im Wissenschaftsnetz sind:
- Die Verbindung der Kernnetz-Standorte des X-WiN untereinander stets über mehrere unabhängige Wege.
- Zusätzlich auch die Anbindung der teilnehmenden Einrichtungen an das Kernnetz des X-WiN über zwei unabhängige Wege.
- Die Dopplung aller technischen Komponenten in den eingesetzten Geräten.
- Die Absicherung der Stromversorgung an den Kernnetz-Standorten durch eine USV.
- Eine angemessene Vorratshaltung von Ersatzteilen.

