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FAQ DFNFernsprechen

Antworten auf häufig gestellte Fragen

  1. Wie kann ich am Dienst teilnehmen?
  2. Wann werde ich angeschaltet?
  3. Bekomme ich mehrere Rechnungen, z. B. getrennt nach Verbindungen über VoIP und Verbindungen über ISDN?
  4. Gibt es eine Möglichkeit, pauschal abzurechnen?
  5. Welche technischen Voraussetzungen muss meine Telefonanlage erfüllen?
  6. Welche Anschlüsse gibt es beim Dienst DFNFernsprechen?
  7. Kann ich auch ein einfaches ISDN-Endgerät anschalten lassen?
  8. Wie kann ich meine analoge Anlage an den Dienst anschließen?
  9. Wie kann ich über VoIP an den Dienst angeschlossen werden?
  10. Was ist ein Lokationszugang?
  11. Was ist eine Lokation?
  12. Ich habe Telefonanlagen an verschiedenen Standorten, die über Querverbindungsleitungen gekoppelt sind. Muss ich diese Querverbindungen aufrüsten ?
  13. Wir sind an einem Behördennetz (eigene Richtfunkstrecken etc.) angeschlossen und organisieren so einen Teil unseres örtlichen Verkehrs. Müssen wir diesen Zugang abschalten?
  14. Kann ich auch Teilnehmer erreichen, die nicht am Wissenschaftsnetz angeschlossen sind?
  15. Kann ich bei der Umstellung auf VoIP meine bestehende Rufnummer beibehalten?
  16. Wie kann ich VoIP ausprobieren?
  17. Meine Einrichtung hat mehrere Standorte, erhalte ich die korrekten Ortsnetzkennzahlen bei der VoIP-Umstellung?
  18. Wie viele VoIP-Anschlüsse muss ich beauftragen, wenn ich mehrere Standorte habe?
  19. Kann ich bei meinem VoIP-Anschluss erst einmal unverschlüsselt beginnen und den Anschluss später verschlüsseln?
  20. Wie soll ich denn vorgehen, um alle meine ISDN-Anschlüsse zu migrieren?
  21. Wegen verschiedener Gründe kann ich noch nicht auf VoIP migrieren. Kann ich einen Aufschub erhalten?
  22. Mein X-WiN-Zugang ist sehr knapp bemessen, kann eine Priorisierung des VoIP-Verkehrs vorgenommen werden?
  23. Erhalte ich bei einem VoIP-basierten Anschluss einen Zählimpuls für meine interne Abrechnung?
  24. Kann NAT für DFN-SIP-Trunks eingesetzt werden?

1. Wie kann ich am Dienst teilnehmen?

Bitte fordern Sie die Vertragsunterlagen für DFNFernsprechen unter der E-Mail-Adresse DFNFernsprechen@dfn.de an. Diese bestehen aus

  • einem Rahmenvertrag, der nur einmal für alle DFN-Dienste unterschrieben werden muss,
  • einer Dienstvereinbarung zu DFNFernsprechen,
  • einer Leistungsbeschreibung DFNFernsprechen,
  • einer Zusammenstellung aller Entgelte,
  • einem Auftragsformular für Übernahme, Bereitstellung und Änderung von Anschlüssen.

Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich bitte an den DFN-Verein, vorzugsweise an die unter http://www.dfn.de/dienstleistungen/dfnfernsprechen/  genannten Ansprechpartner.

2. Wann werde ich angeschaltet?

Die Anschaltung erfolgt spätestens nach einer Frist von sechs Wochen nach Abschluss des Vertrages bis auf folgende Ausnahmen:

  • Bei Übernahme von Carrier-Anschlüssen (außer DTAG) kann die Portierung erst zum Freigabetermin des Anschlusses erfolgen.
  • Bei VoIP-Anschlüssen müssen Sie ggf. mit einem zusätzlichen Testzeitraum für die Anschaltung der betreffenden VoIP-Telefonanlage rechnen.   

3. Bekomme ich mehrere Rechnungen, z. B. getrennt nach Verbindungen über VoIP und Verbindungen über ISDN?

Für alle Leistungen des Dienstes DFNFernsprechen erhalten Sie nur eine Rechnung. Die Rechnung ist unabhängig davon, wie die Gespräche technisch (z.B. ISDN oder VoIP) vermittelt werden. Auf Wunsch können auch Einzelverbindungsnachweise erstellt werden.

4. Gibt es eine Möglichkeit, pauschal abzurechen?

Ja. Wir bieten zwar keine Flatrate an, aber Sie können alternativ zum üblichen Tarifmodell „Verbrauch“ das Tarifmodell „Konstant“ wählen. Bei Wahl des Tarifmodells „Konstant“ wird für  Sie ein individuelles festes Entgelt für die Dauer eines Jahres festgelegt, das monatlich oder jährlich bezahlt werden kann. Darin enthalten sind alle Verbindungs-, Bereitstellungs- und Überlassungsentgelte. Die Höhe des konstanten Betrages berechnet der DFN-Verein auf Basis Ihrer Rechnungsbeträge der letzten 12 Monate. Der DFN-Verein kann die Höhe des konstanten Betrages jeweils zu Beginn eines Kalenderjahres anpassen.

5. Welche technischen Voraussetzungen muss meine Telefonanlage erfüllen?

Ihre Telefonanlage muss über VoIP angeschlossen werden können. Notwendige Parameter sind hier beschrieben. Auf Anfrage erhalten Sie auch eine komplette Schnittstellenbeschreibung. Alle anderen Merkmale Ihrer Telefonanlage sind für uns nicht relevant.

6. Welche Anschlüsse gibt es beim Dienst DFNFernsprechen?

Sie können VoIP-basierte Anschlüsse im Wissenschaftsnetz erhalten. Wollen Sie auf den Eigenbetrieb einer Telefonanlage verzichten, steht der „VoIP-Centrex-Anschluss“ zur Verfügung. Wollen Sie auch zukünftig eine eigene Telefonanlage betreiben, steht der „VoIP-Anschluss“ zur Verfügung“.

Für Sonderanwendungen und DSL-Konnektivität sind außerdem sogenannte „Substitut-Anschlüsse“ verfügbar.

7. Kann ich auch ein einfaches ISDN-Endgerät anschalten lassen?

Ja, dabei ist es aber notwendig, ein entsprechendes Gateway zu betreiben, was VoIP-fähig ist.

8. Wie kann ich meine analoge Anlage an den Dienst anschließen?

Auch analoge Anlagen können weiterhin an den Dienst DFNFernsprechen angeschlossen werden, sofern Sie ein Gateway betreiben, welches VoIP-fähig ist. Listen Sie bitte die entsprechenden Anschlüsse auf und kennzeichnen Sie, ob es sich um Einzelanschlüsse mit eigener Rufnummer oder um Durchwahlanschlüsse unter einer gemeinsamen Rufnummer handelt.

9. Wie kann ich über VoIP an den Dienst angeschlossen werden?

 Sie müssen dazu eine VoIP-fähige Telefonanlage betreiben oder durch einen Dritten betreiben lassen oder den Dienst VoIP-Centrex beauftragen. Die Telefonanlage muss das Protokoll SIP unterstützen (s. auch VoIP-Anschluss).

10. Was ist ein Lokationszugang?

Ein Lokationszugang ist der Anschluss (eine Leitung) eines Teilnehmers an ein Fernsprechnetz. Früher wurde dies "Amtsleitung" genannt. Lokationszugänge können digital oder analog sein. (Beispiel: Ein VoIP-Anschluss unter der Rufnummer 1234-0).

11. Was ist eine Lokation?

Eine Lokation umfasst alle Lokationszugänge, die unter einer Rufnummer zusammengefasst werden. (Beispiel: Die Rufnummer 1234-0).

12. Ich habe Telefonanlagen an verschiedenen Standorten, die über Querverbindungsleitungen gekoppelt sind. Muss ich diese Querverbindungen aufrüsten?

Gegebenenfalls ja. Um von den Vorteilen einer verteilten Telefonanlagen-Infrastruktur zu profitieren, müssen die einzelnen Standorte so vernetzt sein, dass die einzelnen Komponenten untereinander Daten austauschen können. Empfehlenswert ist, an jedem der Standorte einen (redundanten) Zugang zum Wissenschaftsnetz zu betreiben.

13. Wir sind an einem Behördennetz (eigene Richtfunkstrecken etc.) angeschlossen und organisieren so einen Teil unseres örtlichen Verkehrs. Müssen wir diesen Zugang abschalten?

Grundsätzlich nicht. Behördennetze (eigene Richtfunkstrecken, etc.) im Ortsbereich beeinflussen die gemeinsame Kostenumlage nicht.
Bitte machen Sie diesen Umstand in einem Begleitschreiben deutlich.

14. Kann ich auch Teilnehmer erreichen, die nicht am Wissenschaftsnetz angeschlossen sind?

Selbstverständlich. Sie können weltweit alle Teilnehmer erreichen, die an öffentliche Fernsprechnetze angeschlossen sind.

15. Kann ich bei der Umstellung auf VoIP meine bestehende Rufnummer beibehalten?

Ja, wenn Sie Eigentümer der Rufnummer sind.

16. Wie kann ich VoIP ausprobieren?

Am einfachsten können Sie VoIP mit einer kostenfreien und unverbindlichen Teststellung von VoIP-Centrex für 4 Wochen testen. Auch können Sie für Ihre eigene Anlage einen VoIP-Anschluss bestellen und eine übergangsweise Telefonnummer erhalten.

17. Meine Einrichtung hat mehrere Standorte, erhalte ich die korrekten Ortsnetzkennzahlen bei der VoIP-Umstellung?

Ja. Damit wird auch sichergestellt, dass die Vorgaben für korrekte Notrufvermittlung erfüllt sind.

18. Wie viele VoIP-Anschlüsse muss ich beauftragen, wenn ich mehrere Standorte habe?

In der Regel deckt ein VoIP-Anschluss alle Standorte ab. Für jeden Standort wird dabei ein sogenannter „Peer“ konfiguriert.

19. Kann ich bei meinem VoIP-Anschluss erst einmal unverschlüsselt beginnen und den Anschluss später verschlüsseln?

Nein. Es handelt sich dabei um zwei unterschiedliche Verbindungstechnologien, die getrennt voneinander beauftragt werden müssen.

20. Wie soll ich denn vorgehen, um alle meine ISDN-Anschlüsse zu migrieren?

Prüfen Sie zuerst, ob Sie VoIP-Centrex nutzen wollen. Falls nicht, müssen Sie prüfen, inwieweit Investitionen notwendig sind, um Ihre Telefonanlage für VoIP zu befähigen. Damit sind die Grundlagen geschaffen und Sie können die neuen Anschlüsse beauftragen.

21. Wegen verschiedener Gründe kann ich noch nicht auf VoIP migrieren. Kann ich einen Aufschub erhalten?

Das ist nur in Grenzen möglich. Das Migrationsteam stimmt mit jedem Teilnehmer einen verbindlichen individuellen Migrationsplan ab. Damit wird gewährleistet, dass alle Teilnehmer von DFNFernsprechen innerhalb des Migrationszeitraumes umgeschaltet werden können und nicht von drohenden Abschaltungen betroffen sind.

22. Mein X-WiN-Zugang ist sehr knapp bemessen, kann eine Priorisierung des VoIP-Verkehrs vorgenommen werden?

Im Wissenschaftsnetz werden Daten nicht priorisiert. Sie können jedoch innerhalb Ihres internen Netzes eine Separierung der Daten vornehmen (z.B. über ein entsprechendes VLAN) und diese vorrangig am Übergabepunkt zum X-WiN behandeln. Durch die regelmäßige Leistungssteigerung des Dienstes DFNInternet ist zudem davon auszugehen, dass Ihr Zugang eine Bandbreitenerhöhung erfährt.

23. Erhalte ich bei einem VoIP-basierten Anschluss einen Zählimpuls für meine interne Abrechnung?

Nein, neben anderen Leistungsmerkmalen entfällt auch der Zählimpuls. Viele Leistungsmerkmale können zukünftig durch die Telefonanlage abgebildet werden. Für die interne Abrechnung können Sie die Funktionen Ihrer Telefonanlage nutzen oder auf das zur Verfügung gestellte Rebilling-Portal zurückgreifen.

24. Kann NAT für DFN-SIP-Trunks eingesetzt werden?

Nein, normales IP-NAT wird im Umfeld von Voice beim DFN-SIP-Trunk nicht unterstützt.

Sie können aber Ihren SBC als B2B-Useragent einsetzen und eine Art von SIP-NAT konfigurieren. Dabei wird nicht nur die IP-Adresse verändert, sondern auch die zugehörigen IP-Adressen im kompletten SIP-Header, so dass auf der anderen Seite von der Architektur hinter dem SBC nichts mehr sichtbar ist. Das bezeichnet man auch als Topology-Hiding und ist im Trunking-Bereich auch Sinn eines SBCs. Somit können Sie z.B. intern private Adressbereiche oder sogar IPv6 nutzen und nach außen hin, also in Richtung VoIP-Plattform (C.SIP.G) mit einer öffentlichen IPv4 auftreten.

     aktualisiert am: 04.02.2019 |